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Sarajevo

Eindrücke im April 2015

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Eindrücke im April 2015

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Im April 2015 machten wir uns auf den Weg nach Sarajevo um eine uns unbekannte Stadt zu entdecken, von der alle schon einmal gehört haben, jedoch nur die wenigsten sie jemals besucht haben. Wir wollten uns ein eigenes Bild machen, sofern das innerhalb von vier Tagen überhaupt möglich ist. Im Rückblick bleibt es ein Schnappschuss der Wahrnehmungen die wir in dieser kurzen Zeit aufnehmen konnten. Wahrnehmungen die nachwirken, die sich unter Hinzufügung aller geschichtlichen Details und dem Lesen historischer Berichte erst zu einem Bild entwickeln. Einem Bild das weit über das persönlich Gesehene und Erlebte hinausgeht und nachwirkt.

(Foto: Blick auf Sarajevo bei Nacht, von einem der Hügel im Osten der Stadt)

 
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Sakralbauten


Sakralbauten mit Geschichte

Sakralbauten


Sakralbauten mit Geschichte

Mit zahlreichen Moscheen, einer katholischen Kathedrale, der drittgrößten Synagoge Europas, und einem der größten serbisch-orthodoxen Gotteshäuser der Balkan-Halbinsel wird das Stadtbild Sarajevos geprägt vom Nebeneinander der Religionen. 

(Foto: Der Brunnen vor der im Jahr 1530 erbauten Gazi Husrev-beg Moschee im alten Stadtzentrum Sarajevos)

 

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Trambahnen


Ein Querschnitt der Tram-Bahn-Geschichte

 

Trambahnen


Ein Querschnitt der Tram-Bahn-Geschichte

 

Das Straßenbahnnetz Sarajevos besteht seit 1885 und ist eines der ältesten Europas. Es erstreckt sich über eine Distanz von circa  11 Kilometer in einer Linie von West nach Ost. Von wenigen Abzweigungen abgesehen, führt die Stammstrecke von der Station Ilidza (in der Nähe des Flughafens) zur Station Baščaršija in der Altstadt Sarajevos (Stari Grad).

Trambahnfahrt im Westen der Stadt (stadteinwärts)

Eine Rundfahrt mit der Trambahnlinie 3 führt an zentralen Sehenswürdigkeiten ebenso wie an zahlreichen, denkwürdigen Stätten vorbei. Die meisten der Trambahnen (und Busse) in Sarajevo stammen (teilweise als Spenden) aus anderen Städten, wie zum Beispiel Wien, Prag, Amsterdam oder Istanbul.

Sarajevos Trambahnen und Busse >

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Friedhöfe


Friedhöfe  prägen das Stadtbild

Friedhöfe


Friedhöfe  prägen das Stadtbild

Zahllose Friedhöfe unterschiedlicher Größe prägen das Stadtbild Sarajevos. Einige ältere Grabstätten, mit schiefen Grabsteinen und nur wenige Quadratmeter groß, die meisten aber aus der jüngeren Zeit und hektargroß. Der hier abgebildete Kovaci-Friedhof (oder auch Shahid Cemetery) mit dem Märtyrer-Denkmal liegt zwischen der Jekovac and Sirokac-Strasse oberhalb der Altstadt. Einige hundert Grabsteine lassen sich bis ins 15. Jahrhundert zurück datieren. Während der Zeit der Österreichisch-Ungarischen Monarchie wurde der Friedhof zu einem Park umgenutzt. Mit Beginn der Kriegshandlungen im Jahr 1992 musste der Friedhof jedoch wieder in Betrieb genommen werden. Im Jahre 2003 wurde hier der 1. Präsident der unabhängigen Republik Bosnien und Herzegovina, Alija Izetbegovic beigesetzt. Der Friedhof verfügt über einen eigenen, ständig besetzten Wachposten.

Weitere Fotos >

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Zeitdokumente


Zeitdokumente einer traurigen Vergangenheit

Zeitdokumente


Zeitdokumente einer traurigen Vergangenheit

Die jüngere Geschichte Sarajevos ist stark verbunden mit den Ereignissen im Bosnienkrieg. Die Belagerung der Stadt über vier Jahre von 1992 bis 1996 war von teilweise heftigen, militärischen Auseinandersetzungen, Angriffen auf die Zivilbevölkerung und massiven Zerstörungen privater und öffentlicher Bauten geprägt. Während der Belagerung fielen ca. 10.600 Menschen aller Volksgruppen in Sarajevo der Gewalt zum Opfer. Geschätzt 50.000 Menschen erlitten zum Teil schwere Verletzungen durch Waffengewalt und Minen. Das hier abgebildete Mahnmal dient dem Gedenken an die ca. 1.600 im Bosnienkrieg getöten Kinder Sarajevos. Es steht südlich der Veliki-Park-Anlage im Stadtzentrum von Sarajevo, gegenüber des relativ neuen BBI-Einkaufszentrums.

Weiterführende Links:

Wikipedia: Die Belagerung von Sarajevo

Gesellschaft für bedrohte Völker: 11.541 rote Stühle